Am Freitag, 25. November geht die Dezember-Ausgabe der magaScene in die Verteilung!
Und das erwartet Euch im Heft:

In Berlin hat die Klima-RAF am 1. November eine Radlerin mit einem Betonmischer totgefahren. Oder habe ich in den Tagen danach die Berichterstattung in der Zeitung mit den VIER großen Buchstaben falsch gelesen? Der oft medial befeuerte Unmut über die „Öko-Gören“, die Straßen blockieren und Gemälde verzieren, wächst - mittlerweile auch bei den hannoverschen Museumsleitungen. „Warum werden unsere Werke eigentlich nicht mit Öl beschmiert oder Ravioli beworfen? Hängt bei uns zu langweilige Kunst?“, raunt man schon hinter vorgehaltener Hand. Wahrscheinlich wurde im Sprengel Museum und Landesmuseum in den letzten Wochen verglast, was die 2022er-Budgets noch hergaben, und dann holt keiner aus. Falls sich doch noch ein „Klima-Kleber“ erbarmen sollte: Besser Püree auf den Monet, als ein Loch in den Van Gogh. Ein kostbares Kunstwerk richtig zu zerstören, kann nämlich auch für jemanden teuer werden, der sich der „Letzten Generation“ zugehörig fühlt.

In Hannover werden am 17. Dezember nicht die Lichter ausgehen, obwohl im Niedersachsenstadion an jenem Samstag Eishockey open air gespielt wird! Das Derby zwischen den Indians und den Scorpions kommt erstmalig als Winter-Game daher. Die Landeshauptstadt und der Oberbürgermeister nörgeln ob der „immensen“ Energiekosten für die Präparierung der Eisfläche am „Music meets Eishockey“-Konzept von Hannover Concerts herum. Dessen Geschäftsführer Nico Röger sagt am 17.11. auf einer Pressekonferenz: „Ich muss nicht mit jedem gut Freund sein in dieser Stadt.“ Oha, da ist Feuer unterm Dach. Wärmt aber auch gut. Einen stört das alles nicht: Regionspräsident Steffen Krach schnürt beim geplanten Vorab-Charity-Spiel seine Schlittschuhe. Ich habe nichts anderes erwartet. 25.000 Fans haben sich bereits Derby-Tickets gesichert. Sehen wir es mal so: Wenn alle vor dem Aufbruch zum Stadion zuhause die Heizung und das Licht ausschalten, könnte die Energiebilanz am Ende sogar positiv ausfallen.

Am Hohen Ufer wurde am 19. Oktober angesurft, womit sich der Traum eines Mannes erfüllt hat, der seit zehn Jahren Gesicht und Stimme des Projekts Leinewelle ist: Heiko Heybey. 2012 noch für seine Idee belächelt, ist Hannover nach München und Nürnberg jetzt dank seinem Durchhaltewillen die dritte deutsche Stadt, die eine künstliche Flusswelle für den Surfsport hat. In unserem großen Aufmacherinterview verriet er uns, dass die Welle für ihn viel mehr sei, als ein weiteres Freizeitangebot in Hannover. Was Themen wie Klimaschutz, Jugendarbeit und Fachkräftemangel mit der Leinewelle zu tun haben, findet sich ab Seite 6.

Unsere Januar-Ausgabe erscheint bereits am 20. Dezember, damit unser Verlag „zwischen den Jahren“ mal durchpusten kann. Alle Veranstalter bitten wir daher um die Zusendung ihrer Januar-Programme bis spätestens zum 8.12.! Helft mit, dass die erste Ausgabe 2023 auch wieder mit einem umfangreichen Terminkalender glänzen kann. Denn nur wenn Euer Publikum weiß, was wann wo stattfindet, kann es sich auf den Weg in die Konzertsäle und zu den Bühnen machen.

Außerdem erscheint am 2. Dezember die Winter-Ausgabe unseres Gastro-Magazins Hannover geht aus!.
Das PDF zum Download findet Ihr ebenfalls auf dieser Seite.

Allen lieben Menschen wünschen wir eine frohe Adventszeit, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Viel Spaß beim digitalen Schmökern! Wer weiterhin auf Print schwört, findet die magaScene an knapp 550 Auslegestellen im Stadtgebiet Hannovers. Falls sie an einigen Orten bereits vergriffen sind: Exemplare liegen immer bei uns im Treppenhaus in der Langen Laube 22/ Ecke Hausmannstraße.

Ausblick: Die Januar-Ausgabe der magaScene erscheint am 20. Dezember.

Dezember-Ausgabe der magaScene
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Hannover Geht Aus! Winter 2022
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com.unity WiSe 2022
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